Nepal seit 2 Monaten im Lockdown - Was machen unsere Patenkinder?

Aktualisiert: Aug 30



Liebe Pateneltern, Liebe Mitglieder, Liebe Unterstützer unseres Vereins,

Unser Alltag hat sich in den letzten Wochen enorm verändert. Nichts ist mehr wie vorher, alles steht Kopf. Die Ausbreitung des Corona-Virus sorgt seit Wochen für Ängste und Unsicherheit, und das weltweit.

Mit großer Sorge blicken wir in diesen Tagen auch nach Nepal. Seit nunmehr acht Wochen befindet sich das Land im Lockdown. Bis vor Kurzem gab es wenige Infizierte. Doch seit einigen Tagen gehen die Zahlen schlagartig nach oben. Erste Lockerungen, die in Sicht waren, sind somit hinfällig. Die Auswirkungen bei der Bevölkerung sind weitreichend. Die Versorgungssituation ist vielerorts kritisch. In Anbetracht der aktuellen Lage, haben wir uns entschlossen, die Familien all unserer Patenkinder finanziell zu unterstützen. Unsere Partnerorganisation vor Ort stellt ihnen im ersten Schritt 50 Euro pro Kind zur Verfügung. Das soll den Familien beim Kauf benötigter Lebensmittel- und Hygieneartikel helfen.

Um sich auf den Lockdown vorzubereiten, hat die Regierung bereits im März angeordnet, alle Schulen noch vor Ferienbeginn zu schließen. Im April, dem nepalesischen Neujahr, finden die Abschlussprüfungen statt und es ist Schuljahreswechsel. In manchen Schulen konnten die Prüfungen vorgezogen werden. In anderen konnten sie nicht stattfinden, wie z.B. in der White Hill School.

Ob die Schulgebühren weiterhin anfallen werden, ist noch offen. Falls die Gebühren entfallen, planen wir diese Gelder dennoch an die Familien im Einzelnen weiterzugeben. Denn auch ohne Schulgebühr ist die Hilfe derzeit erforderlich.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute und vor allem Gesundheit.

Herzliche Grüße,

Ihr Team von Himalaya Happiness Hunter e.V.

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